Blumenzwiebelwiesen und Hosta

Blumenzwiebelwiesen und Funkien

Ein schöner Frühlingstag in altem Baumbestand, die Bäume sind noch kahl. Eine Fülle von Blüten bieten in den ersten warmen Tagen den frühen dicken Hummeln die erste Nahrung.

Die Sonne ist in noch in der Lage, ihr Licht bin auf den Boden zu streuen. Wenn die Bäume erst wieder grün sind, wird es zu dunkel für die Blühpflanzen.

Als erstes schauen die Schneeglöckchen und Winterlinge heraus, direkt im Wurzelfilz der Bäume blühen Cyclamen coum, anschließend kommen Chinodoxa und Crocus, ein paar Wochen später sehen wir die Scilla sibirica und Corydalis.

Anfang Mai hat das Hasenglöckchen, Hyacinthoides non-scripta , im englischem auch Blue Bells genannt auch noch eine Chance zum Blühen.

Die schattenliebenden Hosta sind immer noch im Winterschlaf, wenn sich die botanischen Tulpen und große Mengen Zwergnarzissen in die Höhe schieben.

Dann allerdings werden die Bäume grüner und der Boden wird von Tag zu Tag mehr beschattet.

Jetzt trauen sich die sonnenempfindlichen Blätter der Hosta heraus. Sie wachen rasch und das welke Laub der abgeblühten Zwiebelpflanzen verschwindet unter ihren dekorativen großen Blätter.

Es ist eine optimale Lebensgemeinschaft. Die Hosta und Bäume halten den Boden schön trocken, die Zwiebeln und natürlich auch ihre Saat liegen unter den Blättern verborgen.

So vergeht der Sommer.

Hin und wieder muss man mal durch und das eine oder andere kleine Unkraut herausziehen und die Schnecken vernichten, die Hacke wird nicht gebraucht, sie würde den kleinen Zwiebelchen großen Schaden zufügen.

Der Pflegeaufwand hält sich also wirklich in Grenzen.

Dann kommt der Herbst, der erste Frost und die ganze Pracht ist vorbei. Die Hosta sind gelb und liegen am Boden, das erste Laub fällt.

Nun schnell ein paar Karren Kompost über das ganze Beet verteilen, dann sieht man den Verfall nicht und alles scheint ‚blitzsauber‘ ;),

Das Laub deckt noch eine mehr oder weniger wärmende Schicht über das Beet. Und es ist Ruhe, bis sich vielleicht schon im Januar die ersten kleinen Burschen unter dem Schnee wieder rühren und uns bald ein paar Winterlinge oder Schneeglöckchen wieder anlächeln.

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