Bodendecker – Pflanzen für den ‚faulen‘ Gärtner

Bodendecker

Vinca minor 'Rubra', Immergrün

 

Ist Ihnen schon aufgefallen, dass auf nackter schwarzer Erde das meiste Unkraut wächst?

Es hat dort Platz, auch dem kleinsten Sämling seiner Art eine Chance zu geben.

Das ist nicht schrecklich, gemein und unmöglich, es ist seine Natur.

Erde mag nicht nackt sein.

Früher war es wirklich üblich, zwischen den einzelnen Pflanzen viel Platz zu lassen, man konnte dann immer schön ungestört hacken und alles sah ‚ordentlich‘ aus.

Heutzutage werden die Gartenfreunde merklich fauler und pflanzen flächendeckend zu.

Das dichte Blattwerk bodendeckender Stauden wächst wie von selbst, erfordert recht wenig Pflege und blüht meistens auch lange. Nebenbei hält es auch noch das Unkraut im Zaum.

Gleichmäßige großflächige Pflanzungen bringen auch etwas Ruhe in den Garten.

Für welche der vielen Bodendecker, die Zauberstaude für Sie bereit hält, Sie sich entscheiden, hängt ganz von Ihrem Geschmack und vom Standort ab.

 

Epimedium x perralchicum 'Frohnleiten'

Epimedium x perralchicum 'Frohnleiten'

Für den Schatten sind da Elfenblumen, Günsel und Immergrün einige bekannte Vertreter.

Als Rhododendronbegleiter ist Cornus canadensis, der Teppichhartriegel eine ganz besonders schöne Pflanze, ebenmäßiges Laub, Hartriegelblüte, zum Herbst rote Beeren und anschließend noch eine prächtige Herbstfärbung sind seine besonders herausragenden Qualitäten. Allerdings braucht er feuchten, aber nicht staunassen, sauren durchlässigen Boden im halbschattigen Bereich.

Cornus canadensis

Wenn Sie ihm das bieten können, hat dieser Edelstein unter den Bodendeckern eine echte Chance verdient.

 

Sedum cauticola 'Lidakense'

Für Sonne und Trockenheit haben wir Ihnen unter anderem viele Fetthennen zu bieten (Staude des Jahres 2011), auch Katzenminzen und Schecken-Knöterich eigenen sich hier besonders gut.

Teppichthymian lockt ganze Heerscharen von Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und anderen Insekten an.

 

Für besonders schwierige Lagen können sie Waldsteinia, Ungarwurz pflanzen, oder auch Duchesnea indica, die Scheinerdbeere.

 

In asiatisch geprägten Gärten haben wir Ophiopogon, Leptinella (Cotula) oder Azorella im Angebot.

 

Der Pflanzabstand hängt immer ein bisschen davon ab, wie viel Geld und Arbeit Sie investieren möchten.

Landschaftsgärtner geben immer gewisse Faustregeln an.

Nach diesen Kennzahlen ist die Fläche dann in einen Jahr zugewachsen. Nehmen sie weniger Pflanzen, braucht es etwas länger und Sie müssen sich mehr gedulden und öfter mal jäten.

Nach der Anlage und Pflanzung Ihres Beetes empfiehlt es sich mit Rinde zu zu mulchen. Allerdings nur dünn, etwa 3 cm bis maximal 5 cm, sonst ersticken die Pflanzen darunter. Dazu ist eine zusätzliche kleine Düngergabe notwendig.

Zu diesem Thema werden wir bald noch einen sehr ausführlichen Praxisbeitrag schreiben, es ist nicht so einfach mit den richtigen Mulchen.

Natürlich finden Sie bei Zauberstaude noch viele andere als die hier genannten Bodenbecker.

Schauen Sie mal herein und lassen Sie sich begeistern.

 

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