Helleborus niger – Christrose

Tief winterlich liegt unser Garten da, aber es regt sich schon einiges, schauen Sie nur genau hin:

Helleborus niger blüht schon.
Karl Foerster sagte:
„Merkwürdige Pflanze, der es ihrerseits Spaß macht, Winter und Welt auf den Kopf zu stellen und monatelang aus frischdunkelgrünen Büschen hellgrün zu blühen.“

Da hat er wohl ein bißchen recht, der alte Gärtner, wer sonst hat schon Frostschutzmittel in den Blüten.

Heimisch ist sie in Bergwäldern der Nord- und Südalpen, Apennin und im nördlichen Balkan, von Laubmischwäldern bis zur Krummholzzone.

Der Name Helleborus sagt schon viel über die Pflanze aus. Helein altgriechisch für töten, bora für Speise.
Das soll wohl heißen, sie ist giftig beim Verzehr.
Aber Paracelsus sagte schon: Nur die Dosis macht, daß ein Ding kein Gift ist.
Sie war in alten Zeiten als Heilpflanze bekannt und auch ein Bestandteil der sogenannten Hexensalbe, mit deren Hilfe die Hexen konnten.
Das Niger bezieht sich auf die schwarzen Wurzel aus denen in früher Niespulver hergestellt wurde.
Deswegen ist sie auch unter dem Namen Nieswurz bekannt.

Heutzutage liebt man sie wegen ihrer reinen Blüte im tiefsten Winter, auf jedem Markt ist sie vor Weihnachten zu finden um winterliche Töpfe zu dekorieren.
Sie liebt lehmig sandige kalkhaltige Erde und wächst unter lichtem Gehölz.

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