Narzissen, Osterglocken

Blütezeit, Pflege u. Standort

‚Dutchmaster‘

Narzissen oder Osterglocken gibt es in unzähligen Varianten. Die leuchtenden Gelbtöne zaubern ein besonderes frühlingshaftes Bild in unsere Gärten.

Ihre Blütezeit reicht je nach Sorte von März bis Mai.

Teilweise duften Sie sogar, wie die wunderschöne Dichternarzisse, Narcissus poeticus. Als besonders schöne Sorte ist hier ‚Actaea‘ hervorzuheben.

Narcissus poeticus ‚Actaea‘

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch Jonquilla-Narzissen erfreuen uns durch Ihren Duft.

Ihre Blütchen sind recht winzig, schön geformt. Mein Liebling ist ‚Pueblo‘, zitronengelb, fast weiß und man riecht sie schon von weitem.

Wer an einer genauen Beschreibung der Klassifizierung interessiert ist, sollte hier mal schauen: Hortipedia und hier noch mal mit Fotos: Bochumer Botanischer Verein eV

 

Man pflanzt Narzissenzwiebeln üblicherweise im Herbst, September – Dezember, der Boden sollte nicht zu trocken sein oder werden.  Die Zwiebel großer Narzissen sollte etwas 10-12 cm tief gesetzt werden, botanische Sorten haben oft kleinere Zwiebeln, die man nicht ganz so tief setzt. Eine Faustregel besagt, dass man Blumenzwiebeln immer in doppelter Zwiebelstärke tief pflanzt.

‚White Lion‘

Ein sonniger bis absonniger Standort ist der Narzisse recht, auch unter den noch kahlen Gehölzen fühlt sie sich wohl. Passen Sie auf, das der Boden nicht zu sehr verdichtet ist, das mag sie gar nicht. Auch wenn sie feuchte Böden mögen, so begünstigt Staunässe den Befall mit einem Pilz, der Narzissenfäule.

Besonders schön wirken sie in größeren Gruppen einer Sorte, aber auch große bunte Wiesen sind sehr attraktiv.

Gedüngt werden Narzissen während des Wachstums und während der Blüte, nur dann sind sie in der Lage die Nährstoffe aufzunehmen. Danach, während der Ruhephase, ruhen sie nur und der Dünger geht an ihnen vorbei.

Nach der Blüte schneidet man nur ihre Blütenstiele ab und lässt die Blätter stehen bis sie ganz vergilbt sind.

Die Osterglocken nehmen während der Zeit einmal gebrauchte Stoffe wieder in Ihrer Zwiebel auf. Sie sind ein Vorbild für Recycling. Wenn man sie dann aus optischen Gründen abschneidet nimmt man der Pflanze viel weg, was sie wieder für eine starke Zwiebel benötigt.

Wenn man einige Blüten für die Vase schneidet, sollte man sie erst einmal separat stellen, bis kein Schleim mehr austritt. Erst dann können sie mit anderen Frühlingsblühern in eine Vase gebracht werden. Der Schleim ist für viele andere Schnittblumen unverträglich.

Narzissen sind giftig in allen Pflanzenteilen.

Im  Garten werden die Osterglocken deswegen auch von vielen Schädlingen gemieden, unter anderem auch von Wühlmäusen. Wenn die Wühlmäuse Ihnen also immer die Tulpenzwiebeln wegfressen, schlagen sie Ihnen ein Schnäppchen und pflanzen Osterglocken.

Narzissen vermehren sich sowohl durch Samen, als auch durch Tochterzwiebeln, die sich an der Hauptzwiebel bilden. Alle paar Jahre sollte man deswegen einen großen Narzissenhorst aufnehmen und teilen. Wenn man sie an den gleichen Standort wieder einsetzt ist ein Auffüllen durch neue Erde oder eine kräftige Düngung mit Kompost unerlässlich, sie benötigen schon einiges an Nährstoffen und haben dann den Boden oft ausgelaugt.

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