Stauden mit Beeren und Fruchtschmuck

Stauden mit Beerenschmuck

Actaea, Christophskraut

Jetzt im Herbst gibt es auch einige staudige Pflanzen, die uns mit ihrem Fruchtschmuck erfreuen.

Das gelbblühende Johanniskraut, Hypricum calcynium in verschiedenen Sorten oder Hypericum androsaemum tragen jetzt braune bis leuchtendrote Beeren.

Hypericum androsaemum

Hypericum androsaemum

Aralia californica und ihre Verwandten sind auch sehr attraktiv mit ihren stacheligen Früchten.

Aralia

Aralia californica

Die giftigen Beeren vom Aronstab, Arum italicum, leuchten schon von weiten aus dunklen feuchten  Anlagen,  auch Physalis alkengii, die Lampionblume zeigt uns, was sie zu bieten hat.

Die Kermesbeeren Phytolacca americana (überhängende Blüten- und Beerenkolben) und Phytolacca acinosa (steif aufrechte Blüten- und Beerenkolben) glänzen tief purpurschwarz.

Verschiedene Actaea Sorten locken mit roten, schwarzen oder weißen Beeren die Vögel an, die sie gern fressen und zur Vermehrung der Pflanze beitragen. Actae pachypoda ist da besonders hervorzuheben. Schneeweiße Beeren sitzen auf leuchtroten Stielen, wenn nicht mehr viel blüht, fällt das besonders ins Auge.

Smilacina racemosa,

Smilacina racemosa,

Kennen Sie  Smilacina racemosa, den Duftsiegel? Es ist ein kleiner Verwandter vom Salomonsiegel, die im Frühsommer erscheinenden Blüten duften sehr angenehm und jetzt im Herbst hat die kleine Schattenpflanze noch einmal ihren großen Auftritt mit leuchtend roten Beerentrauben.

An der Leycesteria formosana, der Karamellbeere, hängen dichte Trauben voller dunkler, leicht nach Karamell schmeckende Beeren in roten Hüllblättern. Die Einbeere, Paris quadrifolia ist bereits am Einziehen, sie trägt ihre schwarzen einzelnen Fruchtbeeren schon eher.

Cornus canadensis, der Teppichhartriegel trägt rote Früchte und bekommt jetzt eine leuchtende Herbstfärbung. Er ist übrigens perfekt als Unterpflanzung für Rhododendron geeignet, die Standortansprüche sind sehr ähnlich.

Leycesteria formosana

Leycesteria formosana

Triosteum, der Fieberwurz fällt erst jetzt durch die roten Beeren auf, die Blüte ist recht unscheinbar.

Pratia angulata ‚Treadwellii‘ hat weiße Blüten und leuchtend pinkfarbenden Fruchtschmuck. Das ist auch mal was ganz Besonderes.

Auch der Ophiopogon, Schlangenbart, überrascht uns mit leuchtend blauen Beeren.

Es gibt eine ganze Menge Pflanzen, die jetzt noch einmal zur Hochform auflaufen, bevor sich die winterliche Ruhe über den Garten senkt.

 

Dieser Beitrag wurde unter Zauberstaudes Staudentipps abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s